Männergesangsverein Stiefenhofen e.V. 1864

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Probetermin: Do 20:30 - 22:00 Uhr
Man sieht sich!
Im Proberaum - Festhalle Stiefenhofen

1864

 

Bei einem im Januar in Stiefenhofen  abgehaltenen Strohschiessen tragen sich  23  Männer in eine Unterschriftenliste ein und erklären so  ihre Bereitschaft zur Gründung eines Männergesangsvereins. Bei einer  bald darauf zustande gekommenen  Gründungversammlung am 24. Februar  im Gasthaus „Rössle“ auf dem Lautenberg wird Lehrer Kraus zum Director (Dirigent)des neuen Chors  und der an dem Abend nicht anwesende Kaplan Maier zum Vorstand gewählt.
Beim Kaplan besteht jedoch keinerlei Interesse an diesem Ehrenamt und er  teilt schriftlich mit, die Wahl nicht annehmen zu wollen. Eine  notwendige Neuwahl ändert  jedoch Nichts an dem Ergebnis:  Der Name des Kaplans steht wieder auf den Stimmzetteln, doch der so geehrte Maier lehnt zum zweiten Malunmissverständlich ab. Das macht eine dritte Wahlversammlung  notwendig, die nun  in Xaver Heim, Malermeister  aus Genhofen einen neuen Vorstand  findet.
Man verabredet sich, zwei Mal in der Woche, am Donnerstag und Sonntag zu proben um „bessere Fortschritte“ zu erzielen. Geprobt wird im Gründungslokal „Rössle“ auf dem Lautenberg.

13. April: Die von Kaplan Maier aufgestellten Vereinsstatuten werden von Bezirksamtmann Haitinger in  Sonthofen mit der Auflage genehmigt, dass jede Änderung sofort in „Vorlage“ zu bringen ist.

31. Dezember: Die Vorstandschaft wird in weiteren Ämtern vervollständigt:
Zu Vorstand Xaver Heim gesellen sich nun Kaspar Heisler, Landwirt aus Mittelhofen als Kassier und Schriftführer sowie Johann Hauser, Krämer aus Oberthalhofen als Tafelmeister(=Notenwart). Xaver Stadler, Ziegelmacher aus Oberthalhofen wird als Fahnenjunker bestimmt, da eine Vereinsfahne ist bereits in Auftrag gegeben wurde.
 
Vereinsausflüge in diesem Jahr sind eine „Gebirgsparthie“ nach Schöllang und eine Fahrt mit der Bahn nach Sulzberg bei Kempten. Sie zeigen ein sehr aktives Vereinsleben.

 

 

1865

 

Die in der Ornatsstickerei J. Wilhelm in Schlachters in Auftrag gegebene Vereinsfahne wird am 6. Januar geliefert.

 

Eine Schlittenpartie zu dem der  freisinnigen  Partei angehörigen Landtagsabgeordneten Alois Stadler in Brugg bei Gestratz, gleichzeitig auch Wirt und Besitzer  des dortigen Gasthofs „Post“ bringt Unfrieden und verärgert vor allem die zwei geistlichen Mitglieder des Vereins -  Benefiziat Kinzelmann und Kaplan Maier.
Beide versuchen, die Fahrt mit allen Mitteln zu hintertreiben. „Die übrigen Vereinsmitglieder erklärten wie ein Mann, dass das einmal Beschlossene auch ausgeführt werden müsse, worauf jene Herren austraten.“ schreibt der Chronist lapidar.
Die Sänger der 1847 gegründeten Liedertafel Oberstaufen statten ihren Kameraden in Stiefenhofen einen Besuch ab. Die gegenseitige Sympathie muss groß gewesen sein, denn kurz darauf wird auch ein gemeinsamer  Ausflug nach Sulzberg (A) ausgeführt

Für das Jahr werden zwei Austritte und fünf Eintritte notiert.


Eine der frühesten Fotoaufnahmen in der Gemeinde Stiefenhofen.
Stolz präsentieren sich die Sänger des Männergesangvereins Stiefenhofen mit der neuen Fahne. „Eintracht macht stark“ steht als Leitspruch für die Zukunft auf dem oberen Fahnenrand.

 

1868

 

Die Gesangsproben werden vom Chronisten als „höchst lässig“ umschrieben. Director Kraus beklagt sich, dass bei dem geringen Probebesuch "gesanglich überhaupt nichts geschehen könne".
Im Dezember treten Pfarrer Johann Adam Waldvogel und Benefiziat Stadler dem Chor bei.

1871

 

Für die Soldaten, die sich auf den Kriegsschauplätzen im deutsch-französischen Krieg in Frankreich befinden, wird ein Glückshafen organisiert, der 430 fl (Gulden) als Erlös einbringt. Die stattliche Summe soll den Soldaten zu Gute kommen.

12. März: Eine Friedenseiche wird am Pestfriedhof gepflanzt. Gespendet wird sie von den Sängerkameraden, begleitet werden sie auf dem Zug zum alten Gottesacker von den Gemeinderatsmitgliedern, der Geistlichkeit und der Musikgesellschaft.

1872

 

Als Nachfolger des an eine andere Schule versetzten Lehrers Kraus folgt wieder ein Lehrer. Neuer Dirigent wird der von Seeg nach Stiefenhofen gekommene Lehrer Philipp Wölfle. Dieser tut gleichzeitig auch Dienst als Dirigent der Musikkapelle Stiefenhofen

 

1874

 

Im August nimmt der Chor am Sängerbundfest in München teil.

 

1879

Dass Sänger auch als Schauspieler gut geeignet sind und unterhalten können, wollen sie mit dem Stück „Staberl ist tot“ im neuerbauten Gasthof Schwärzler (Rössle) in Stiefenhofen beweisen. Vorstand Heim malt die Kulissen dazu.

1882

Lehrer Wölfle, seit 1872 Director des Chors, muss sich von Stiefenhofen verabschieden. Er wird nach Balderschwang versetzt, nachdem er wegen seiner gefürchteten Erziehungsmaßnahmen an der Schule von Unbekannten mit einem „Haberfeldtreiben“ bestraft wurde. Sein Nachfolger wird der Genhofener Lehrer Josef Riegg

1884

Das vereinseigene Klavier wird um 100 M verkauft, nachdem im Vorjahr keine Sängeraktivitäten mehr stattgefunden haben. Aus Protest tritt darauf hin der seit 1883 amtierende Dirigent Lehrer Gordt von seinem Amt zurück

1885

Unter seinem Nachfolger, Hilfslehrer Stüger wurden fleißig neue Lieder eingeübt.

1886 - 1891

Der Chor ist nun mehrere Jahre ohne Chorleiter, da Stüger an eine andere Schule versetzt wird. Der Versuch einer Wiederbelebung durch Vorstand Xaver Heim, der im Januar 1891 noch einmal zu einer Probe einlädt, scheint keinen Erfolg gehabt zu haben. Es beginnt eine lange währende Pause ohne Sängeraktivitäten.

 

1920

 

17. September: Nach knapp 35 Jahren ohne Gesangstätigkeit laden, nachdem mehrere Vorgespräche geführt wurden „die Herren Franz Josef Lingg aus Genhofen und Josef Hauber aus Holzleute interessierte Sangesfreunde zur Wiedergründung des Gesangvereins in die Wirtschaft „Rössle“ (Renn) in Stiefenhofen ein. Die Versammlung wird durch ein Konzert der Musikkapelle eröffnet. Lehrer Pletzer sprach darüber, „wie durch den Gesang der Mensch veredelt und die Kunst gepflegt wird“ .Bei den anschließenden Wahlen der Vorstandschaft wurden folgende Herren gewählt: Heinrich Baldauf, Bürgermeister aus Harbatshofen als Vorstand Josef Hauber, Landwirt aus Holzleute als Dirigent Franz-Josef Lingg, Schmiedemeister von Genhofen als Gesangmeister Johann Pletzer, Lehrer in Genhofen als Schriftführer Georg Hieble, Landwirt aus Jungensberg als Sachwalter Josef Christian Hauber, Landwirtssohn aus Holzleute als Fahnenjunker

 

Vorstand Heinrich Baldauf

1921 - 1922

folgen öffentliche Auftritte, besonders zur Fastnachtszeit mit Gesang und Theater. Das Schauspiel „Der Bauer als Herodes“ mit Xaver Stokklauser als „Herodes“ begeistert das Publikum

1924

wird ein besonderes Fest gefeiert. Ein „Musikant mit Leib und Seele „ ist Josef Hauber aus Holzleute. Seit 1920 ist er Dirigent des Männerchors. Er ist das einzige noch lebende Gründungsmitglied des Männergesangvereins und kann somit auf 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken. Genauso lang ist er aber auch Musikant in der Musikkapelle und seit 63 Jahren ist er Angehöriger des Kirchenchors. 1881 hatte der Männergesangverein seine Hochzeit gestaltet.

1925

treffen sich die Gesangvereine Stiefenhofen und Grünenbach zu einem geselligen Nachmittag in der Gastwirtschaft Sohler in Schönau. Man singt aus dem „Regensburger Liederkranz“, dem damals gebräuchlichsten Liederbuch. Man geht mit dem Versprechen auseinander, eine solche Veranstaltung zu wiederholen. Allerdings enden hier abrupt die Eintragungen im Protokollbuch. Die Vereinstätigkeit ruht unausgesprochen Anstelle dessen hat sich bereits im Jahr 1922 ein gemischter Chor „Der Liederchor“ gebildet, bei dem auch die Sänger vom verwaisten Männergesangverein Aufnahme fanden…

1937

Max Hartmann und Xaver Rädler aus Stiefenhofen versuchen eine Wiederbelebung des Vereins. Dies wird durch den überraschenden Tod des Liederchordirigenten Martin Kneppler, welcher auch den Männerchor leiten sollte, verhindert.

1950

Nach dem 2 Weltkrieg, welcher, wie im Protokollbuch steht, „nach großem Blutvergießen und großer Vernichtung 1945 zu Ende gegangen ist“ denkt man an eine Neugründung.

 

 

 

   

1951

  Am 24. Februar, wieder in Erinnerung an den denkwürdigen, ersten Gründungstag von 1864, wird er Zusammenschluss besprochen und man schreitet zur Wahl eines neuen Vorstandes. . Hans Keck aus Harbatshofen wird zum Vorstand, Xaver Rädler aus Stiefenhofen zum Dirigenten gewählt. Martin Kirchmann zum Kassier und Max Hartmann zum Schriftführer. Geprobt wird künftig im „Rössle“ in Stiefenhofen im sogenannten „Bregenzer Stüble“

1952

  Am 13.Januar finden die ersten zwei öffentlichen Aufführungen nach der Wiedergründung mit einem Konzert im „Renn-Saal“ statt. 318 Angehörige der Pfarrgemeinde Stiefenhofen - Harbatshofen besuchten die beiden Veranstaltungen“ der 20 Sänger, schreibt Max Hartmann im Protokollbuch. Die nächsten Jahre verlaufen ruhig. Hochzeiten und Gottesdienste werden mitgestaltet, auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.

 

1964

 

Ein wichtiger Termin ist die Feier des 100 jährigen Gründungsjubiläums mit einer Festaufführung am 18.Mai. Die Zeitung meldet: „Der Abend war für jeden ein Erlebnis.“ Im selben Jahr findet ein gemeinsames Konzert mit den Nachbarchören aus Gestratz und Grünenbach statt.

1969

 

Die Vereinsfahne von 1865 wird von Martina Kneppler für nur 600,- DM generalüberholt.

1970

 

Wachablösung in der Vorstandschaft: Nach 20-jähriger Tätigkeit geben Dirigent Xaver Rädler und Vorstand Hans Keck ihre Ämter an Jüngere ab. Dirigent wird Lehrer Helmut Steinleitner. Neuer Vorstand wird Josef Kneppler.

   Die Sänger im Jahr 1964

 

 

1973

 

Eine einheitliche Tracht wird beschafft. Die „blauen Lible“ werden später mit grauen Trachtenjacken ergänzt

1975

 

Helmut Steinleitner beendet seine Tätigkeit als Dirigent und geht als Lehrer mehrere Jahre nach Paris, wo ihn der Chor auch 1976 besucht. Xaver Fehr übernimmt das Dirigentenamt.

1976

 

Mehrtägiger Ausflug nach Paris auf Einladung von Helmut Steinleitner

1978

 

Hans-Jörg Bentele wird Nachfolger von Xaver Fehr als Dirigent

1979

 

Der Chor gibt sich eine Satzung, die Hans Hauser erarbeitet hat. Ein neues Klavier wird beschafft

1981

 

An der Pestkapelle wird auf Anregung von Hans Hauser vom Verein eine Eiche gepflanzt. Sie steht neben der vor 110 Jahren vom damaligen Chor zum Friedensschluss des deutsch-französischen Krieges gepflanzten Eiche. Es wird beschlossen, gleichzeitig mit der Baumpflanzung dort eine „Bergmesse“ zu feiern.

1982

 

Beim Innenausbau der neu errichteten Mehrzweckhalle sind die Mitglieder des Männergesangvereins stark engagiert.

1983

 

Stiefenhofen feiert mit einem über das ganze Jahr währenden Fest gleich mehrere Anlässe: Deine erste Namensnennung von Stiefenhofen, Mittelhofen und Balzhofen vor 1100 Jahren in einer Urkunde des Klosters St. Gallen vom Jahr 883. Die Eröffnung der neu errichteten Sport-und Festhalle. Der Chor trägt zur musikalischen Umrahmung des Festgottesdienstes bei. Die Herausgabe des Buches: „Stiefenhofen-Mittelpunkt am Rande“ von Pfarrer Herbert Mader. Das Bezirksmusikfest der Musikkapelle mit einem großen, allen in Erinnerung bleibenden Festumzug .

1984

 

Bei einer Feier zur Erinnerung an die Vereinsgründung vor 120 Jahren am Gründungstag, dem 24. Februar im Gasthof „Rössle“ auf dem Lautenberg spielen junge Sänger den Wahlakt, so wie er in der Chronik von 1864 beschrieben ist nach. Vergnügen löst die Wahl des Vorstands in Person des nicht anwesenden Kaplan Maier aus. Dieser lehnte die Wahl bekanntlich vehement ab.

1985

 

Am 17.Juni wird ein Feldgottesdienst bei der Pestkapelle auf dem Lautenberg gefeiert. Auf Anregung der Vorstände Josef Kneppler und Hans Hauser widmet sich der Verein künftig der Instandsetzung der sehr renovierungsbedürftigen Kapelle.

1986

 

Dies wiederholt sich im darauffolgenden Jahr. Nach dem Festgottesdienst, gestaltet von den Musikkapellen Stiefenhofen und Balzhofen im Schwarzwald wird erstmals ein Frühschoppen abgehalten. Die Einnahmen sind für die Kapellenrenovierung bestimmt.

1987

 

Der Chor tritt dem Schwäbisch-Bayerischen Sängerbund bei. Die Generalversammlung bringt einen Wechsel im Amt des 1. Dirigenten von Hans-Jörg Bentele zu Leo Vogel. Ein großes Verdienst des bisherigen Chorleiters war die Verjüngung des Chors. In seiner Amtszeit waren 22 Neuzugänge zu verzeichnen.

1988

 

Von einem „normalen“ Sängerjahr berichtet der Chronist des Chores: „ Indes ist wieder ein Jahr vergangen. Wir kamen 49mal zu Proben zusammen und hielten sechs Sitzungen ab. Sechs Ständchen wurden gesungen, vier Messen, zwei Beerdigungen, drei Liederabende, vier sonstige Anlässe.“

1989

 

Mit einem Festtag begeht der Chor am 4. Mai das 125-jährige Gründungsjubiläum. Nach einem Festgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen findet am Abend ein Konzert unter Mitwirkung der Sängerkameraden von der Liedertafel Oberstaufen und dem Volkschor Concordia Eichen (Hessen) statt . Mit einem Feldgottesdienst wird am 25.Juni der Abschluss der drei Jahre dauernden Renovierung der Pestkapelle gefeiert. Mehr als 600 Stunden Fronarbeit haben die Sängerkameraden unter der engagierten Leitung des Vorstands Josef Kneppler, unter Mithilfe der Musikerkollegen von der Musikkapelle und der Alphornbläser und dank der großen Spendenbereitschaft der Bevölkerung geleistet. Bei der Mitgliederversammlung im November wird Georg Sutter aus Harbatshofen Nachfolger von Josef Kneppler als Vorstand

1991

 

Der Erlös aus einem Benefizkonzert wird für die Renovierung des Stiefenhofener Kirchturms gespendet.

1992

 

Teilnahme an einem internationalen Chorwettbewerb beim befreundeten Chor „Concordia Eichen“ in Hessen

 

1994

 

Das Frühjahrskonzert im Rahmen eines Wunschliederabends findet großen Anklang

1997

 

Mitwirkung an einem Konzert in der Kirche in Steibis

1998

 

Frühjahrskonzert mit der Musikkapelle Stiefenhofen Georg Dreyer aus Ranzenried wird bei der Mitgliederversammlung als Nachfolger von Georg Sutter in das Amt des Vorstands gewählt.

2001

 

Jubiläumskonzert mit Erinnerung an die Wiedergründung im Jahr 1951

2002

 

Hans-Dieter Schlosser, ehemaliger Musiklehrer und Kantor, mit Wahlheimat in Mittelhofen, wird als Nachfolger des überraschend verstorbenen Dirigenten Leo Vogel gefunden

2004

 

Jubiläumskonzert zum 140 jährigen Bestehen mit dem Kammerchor „Cantabile“

2006

 

Hans-Dieter Schlosser legt das Dirigentenamt nieder und gleichzeitig auch seine Tätigkeit als Organist. Er verabschiedet aus dem Westallgäu und zieht in seine Württembergische Heimat in der Nähe von Esslingen

2007

 

Eine neue Ära beginnt nach einer kurzen, dirigentenlosen Sangespause. Gebhard Fink aus Harbatshofen, bisheriger 2. Dirigent erklärt sich bereit, die Leitung des Chores zu übernehmen. Mit Klaus Wagner aus Oberstaufen findet sich gleichzeitig ein neue, engagierter Organist.

2009

 

Das erste Konzert unter Leitung des neuen Chorleiters Gebhard Fink löst Begeisterung im Publikum aus.

2012

 

Das Frühlingskonzert findet durch die Liedauswahl mit deutsch und englisch gesungenen Ohrwürmern großen Anklang Seit mehr als 30 Jahren wird alle zwei Jahre in der Fastnacht ein „Sängerball“ mit vielen musikalischen und Schauspiel- Einlagen veranstaltet, der die vielen “verborgenen“ Talente unter den Chormitgliedern sichtbar werden lässt.

 

2014

 

Wir sind am Ende der Rückschau auf die vergangenen 150 Jahre vom Männergesangverein Stiefenhofen angekommen. Es zeigt sich auch in unserer Zeit, dass die Absicht der Gründungsväter von 1864 „Gesang zur Freude der Sänger selbst“ zu betreiben, auch heute Antrieb für das Weiterbestehen des Chores ist. Zum Sängerdasein gehört heute wie damals die Umrahmung kirchlicher Anlässe wie die Gestaltung von Messen, eingebunden im kirchlichen Jahresrhythmus, sowie Engagements bei Hochzeiten und Beerdigungen. Ebenso zugehörig ist der Einsatz im weltlichen Rahmen, so bei Konzerten und Ständchen. Hinzu kommen die Proben und sonstigen Vereinsaktivitäten. So kommt über das Jahr gesehen schon die stattliche Anzahl von ca. 60 Terminen zusammen, bei denen sich die Sänger treffen. Die Freude am gemeinsamen Gesang ist Motivation genug für dieses Engagement.

 

Vorstandschronik            
1864 - 1891   Xaver Heim   Maler   Genhofen
1920 - 1925   Heinrich Baldauf   Bürgermeister   Harbatshofen
1951 - 1970   Hans Keck   Landwirt   Harbatshofen
1970 - 1989   Josef Kneppler   Landwirt   Wolfsried
1989 - 1998   Georg Sutter   Zimmermeister   Harbatshofen
ab 1998   Georg Dreyer   Steuerfachwirt   Ranzenried

 

Dirigentenchronik            
1864   I. Kraus   Lehrer    
1870   Josef Heiler   Lehrer    
1872   Philipp Wölfle   Lehrer    
1882   August Riegg   Lehrer    
1883   Joseph Gordt   Lehrer    
1884 - 1885   Herr Stüger   Lehrer    
1920 - 1925   Josef Hauber   Landwirt   Holzleute
1951 - 1970   Xaver Rädler   Landwirt   Stiefenhofen
1970 - 1975   Helmut Steinleitner   Lehrer   Stiefenhofen
1975 - 1977   Xaver Fehr   Arbeiter   Hahnschenkel
1978 - 1987   Hansjörg Bentele   Landwirt   Isenbretshofen
1987 - 2002   Leo Vogel   Lehrer   Stiefenhofen
2002 - 2006   Hans - Dieter Schlosser   Kantor   Mittelhofen
ab 2007   Gebhard Fink   Bauingenieur   Harbatshofen